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Bibel lesen, lernen und leben – 1. Johannes 1,1ff;

1. Johannes Brief 1,1-4;

Das lebendige Zeugnis des Apostels Johannes

Parallelstellen

Abschnitt:

  1. Kap. 2,24;
  2. Lk 1,2; 24,39; Apg 4,20; 2Ptr 1,16;
  3. Joh 1,1.4;
  4. 2.Tim 1,10;
  5. Joh 15,27; Off 1,2;
  6. Kap. 5,11.20;
  7. Joh 1,14; 5,26;
  8. Joh 19,35;
  9. Ps 78,3;
  10. Kap. 2,24; 1.Kor 1,9;
  11. Joh 15,11; 2.Jo 12;

1; Was von Anfang an wara, was wir gehört, was wir mit unseren Augen gesehenb, was wir angeschaut und unsere Hände betastet haben vom Wort des LebensAc
2; - und das Leben ist geoffenbart wordend, und wir haben gesehen und bezeugene und verkündigen euch das ewige Lebenf, das bei dem Vater war und uns geoffenbart worden istg -,
3; was wir gesehenh und gehört habeni, verkündigen wir auch euch, damit auch ihr mit uns Gemeinschaft habt; und zwar ist unsere Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christusj.
4; Und dies schreiben B|wir, damit unsere| Freude vollkommen seik.

sprachliche Erläuterungen

  1. o. im Hinblick auf das Wort des Lebens
  2. |-| nach anderen Handschr.: wir euch, damit eure

Kommentar

Der Jünger Johannes bezeugt hier seine persönliche Erfahrung mit Jesus. Er greift durch das wir auch auf die Erfahrungen der anderen Apostel zurück.
Der Apostel formuliert das nicht allgemein oder geistig. Er spricht von konkreten Erfahrungen. Er schreibt von sehen oder hören, von anfassen mit den Händen.
Diese handfesten Berichte der Apostel können wir in den Evangelien und der Apostegeschichte, ja im ganzen Neuen Testament nachlesen.
Als jüngster Apostel und letzter Überlebender der ersten Generation erinnert Johannes hier noch einmal an das was Gott in Jesus großes getan hat.

Diese Erfahrung ist nicht durch Menschen produzierbar!
Die Offenbarung der Liebe Gottes in Jesus Christus ist einmalig. Sie ist einzig-artig und nicht wiederholbar! Einzig-artig! Das ist die Übersetzung des monogenes, das sonst bei Johannes meist mit eingeboren wiedergegeben wird.

Doch, weil Jesus wie der Vater ewig ist und seine erlösende Liebe auch heute unverändert gilt dürfen auch wir das noch heute erfahren.

Johannes spricht hier davon, dass das Leben offenbart wurde. Das ist ein passivum divinum: Gott ist der Offenbarende. Die Jünger können es nur sehen, bezeugen und verkündigen. Dieses verkündigte Wort des (ewigen) Lebens war von Anfang an beim Vater (vergl.: Johannes 1,1ff).

Johannes bezeugt schon im ersten Satz, dass das Wort des Lebens von Anfang an war.
Nach meinem Verständnis beinhaltet das einerseits die Präexistent Jesu beim Vater. Das meint aber genauso den Plan zur Erlösug der gefallenen Menschheit (Johannes 3,15; vergl.: Übersicht zum Erlösungsplan).

Gott ist und bleibt in Jesus der sich Offenbarende. Sein Erlösungswille ist ungebrochen und seine Liebe und verändernde Macht reichen auch heute für mich!
JA - sie reichen für Jeden, der aufhört sich selbst zu verteidigen oder zu rechtfertigen und der sich desswegen der Liebe und Gnade Gottes in Jesus Christus ausliefert!

Wo berührt mich diese Liebe?
Was davon möchte ich gerne erleben? oder
Was habe ich erlebt vom Wort des Lebens?
Was davon kann ich freudig bezeugen?

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