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Bibel lesen, lernen und leben – Erkenntnistheorie

Erkenntnistheorie

Grundlagen der Wissenschaften

Jedes Denken und jede Wissenschaft hat Voraussetzungen. Die Wissenschafts-Philisophie (WP) und die Erkenntnis-Theorie (ET) beschäftigen sich mit diesen Axiomen. Die WP und ET sind elementare Grundlagen zum Betreiben jeder redlichen Wissenschaft. Das gilt somit auch für eine konsequente Suche nach der Wahrheit. Wer diese Grundlagen nicht kennt oder ihre Konsequenzen nicht beherzigt, dem werden zwangsläufig systematische Fehler unterlaufen. Systematische Fehler verhindern nachhaltig, dass wir dem gesteckten Ziel, der Präzision und / oder Allgemeingültigkeit eines Modells oder der gesuchten Wahrheit, näher kommen können.

Die hier vorgestellten Texte lehnen sich an der einführenden Vorlesung zur Quantentheorie von Prof. Dr. Metz an, die ich im Rahmen meines Chemie-Studiums besucht habe. Sie werden nach und nach mit entsprechenden weiteren Quellen ergänzt werden.

Modellcharakter von Denken und Wissenschaft

Unser Geist und somit auch die Wissenschaft entwickelt Modelle der Wirklichkeit. Modelle sind meist vereinfachte Formen der realität. Sie sollen das Wesentliche besser verständlich und leichter berechenbar zu machen. Dafür nehmen wir in kauf, dass diese Modelle regelmäßig bekannte Tatsachen vernachlässigen, weil man diese für die gewünschte Fragestellung nicht für relevant hält.
Manchmal stellt sich später heraus, dass ein ursprünglich universell entwickeltes Modell doch nur einen begrenzten Gültigkeitsbereich hat. Eines der bekannten Beispiele hierfür sind die newtonschen Bewegungs- Gleichungen (s=1;/2;*a*t2;; F=m*a … ), die bei großen Geschwindigkeiten (Geschwindigkeit v nahe der Lichtgeschwindigkeit c) ihre Geltung verlieren. Einsteinhat das nachgewiesen (Trägheit der Masse; Zeitdiletation).

Darum kann streng genommen keine Wissenschaft einen Wahrheits-Anspruch stellen. Denn wir müssen immer mit der begrenzten Gültigkeit aller Modelle rechnen.

Es gibt einge grundsätzliche Forderungen an jede Wissenschaft:

  1. Symmetrie
  2. Ökonomie
  3. Präzision
  4. Einfachheit
  5. Allgemeingültigkeit

Es gibt zwei Theorien über das Universum und den ganzen Rest: Die erste besagt, dass wenn jemand das Universum und den ganzen Rest erklären kann das Universum und der ganze Rest augenblicklich durch etwas viel Komplizierteres ersetzt wird. Die zweite Theorie besagt, dass das erste schon eingetreten ist!
Douglas Adams in der fünfteiligen Trillogie Per Anhalter durch die Galaxis

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